Praxis für Naturheilkunde

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Unsere Naturheilpraktikerin Denise Steimann bietet jeweils Dienstags und Donnerstag in unserem Therapieraum ihr Angebot an.

 

Naturheilkunde

Die Gesundheit mittels natürlichen Grundlagen zu erhalten ist die Basis der Medizin. Geschichtlich basiert die Traditionelle Naturheilkunde auf Erfahrungen, die über mehrere Jahrtausende dokumentiert wurden. Viele Aufzeichnungen aus der Zeit vor Christus belegen die bereits damals angewendeten Heilmittelanwendungen in der Antike. Noch heute finden wir in der Medizin Ansätze der grossen damaligen Naturwissenschaftler wie Hippokrates.

Die Geschichte der Medizin ist eine Geschichte der Menschheit in Bezug auf Ihre Entwicklung und Lebensweise. Somit hat die moderne Medizin mit vielen grossen Errungenschaften einen wichtigen und wertvollen Stellenwert in der heutigen Zeit. Die Naturheilkunde ist daher gefordert, das alte Erfahrungswissen in ein modernes und gesamtheitliches Heilungsbewusstsein zu integrieren.

Aus Sicht der Naturheilkunde ist das Leben ein Kreislauf, der Mensch wird als Ganzes wahrgenommen, Gesundheit und Krankheit stehen sich als zwei Pole gegenüber. Als Konsequenz ist eine naturheilkundliche Behandlung nicht nur eine Wiederherstellungs- und Arzneimitteltherapie. Vielmehr steht die Verhütung und Heilung von akuten und chronischen Krankheiten, und somit die Erhaltung der Gesundheit im Zentrum.

Die traditionelle Naturheilkunde ist keine Ergänzungsmedizin, sondern umfasst ein rationell nachvollziehbares Medizinsystem, welches die Wurzeln der Medizin mit den modernen Erkenntnissen verknüpft, und durch diagnostische und therapeutische Weiterentwicklungen integriert. Der Begriff „traditionell“ beruht auf dem Wissen, der seit Hippokrates gewachsenen Erfahrungsmedizin unter Berücksichtigung der medizinischen Errungenschaften der heutigen Zeit. Die Naturheilkunde ist eine Heilweise welche die Gesetze der Natur berücksichtigt und deren Mittel nutzt. Der Mensch wird als Ganzes, als Einheit von Körper und Seele, in seiner Natürlichkeit und in seiner Mitte begleitet.

 

Zungendiagnostik

Die Zungendiagnostik ist eine Methode um Veränderungen des Gesundheitzustandes zu beurteilen. Als Teil und Anfangsort des Verdauungstraktes hat die Zunge eine enge Verbindung zum Magen, auch als Spiegel des Magens genannt. Ebenso erlaubt die Zunge Rückschlüsse über die Verdauungssituation, im Speziellen über den Darm und die Leber.  Die inneren Organe können verschiedenen Zungenarealen zugeordnet werden. Veränderungen der Zungenform, der Zungenfarbe oder Zungenbelag sind Hinweise für eine Störung im Körper.

 

Reflexzonen – Anlitzdiagnostik

Die inneren Organen und das Gewebe stehen in einer konstanten Verbindung zueinander, ein fortlaufender Austausch findet statt. Diese Verbindungen sind reflektorisch, das bedeutet, dass eine funktionelle Beziehung besteht. In bestimmten Bereichen am Körper besteht eine korrespondierende funktionelle Verbindung  über die Haut oder Schleimhaut zu einem betreffenden Organ. Zunehmende Belastungen durch disharmonische Abläufe im Körper können somit mittels eines Sicht- oder Tastbefundes vom Therapeuten wahrgenommen werden. Die diagnostischen Ergebnisse von Reflexzonen sind nicht mit Laboranalysen gleichzustellen. Vielmehr zeigt sich ein dynamisch-kausales, dem Fliessgleichgewicht des Organismus entsprechendes Bild.

 

Speicheltest zur Bestimmung der Hormone

Das Gleichgewicht der Hormone ist essentiell für das Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Die Hormone sind körpereigene Informationsübermittler. Sie werden in bestimmten Drüsenzellen gebildet, gelangen ins Blut und von da aus in die Zellen. Die Zelle kann die Information des Hormons lesen, was eine Reaktion bewirkt. Sind die Hormone im Gleichgewicht, steuern sie viele wichtige Vorgänge im Körper und sorgen für unser Wohlbefinden. Das Hormongleichgewicht wird beeinflusst vom Lebensalter, der Lebensführung, Medikamenten, Umweltbelastungen und vielem mehr. Ein Hormonungleichgewicht kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

Beschwerden die auf ein hormonelles Ungleichgewicht hinweisen.

  • PMS und Wechseljahrbeschwerden
  • Vermehrte Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Veränderung der Stimmungslage bis zu Depression
  • Stresszeichen und Bornout
  • Migräne
  • Bluthochdruck
  • Allergien
  • Potenzstörungen
  • Haarausfall

 

Durchführung eines Speicheltests

Zur Durchführung bedarf es die Entnahme von Speichelproben die im Labor ausgewertet werden. Mit zur Untersuchung gehört das Ausfüllen eines Anamnesebogens wo die körperlichen Beschwerden erfasst werden.

Gerne beraten wir Sie persönlich zur Durchführung eines Tests. Die Bestimmung der Hormone im Speichel ist keine Kassenpflichtige Leistung, die Kosten müssen daher in der Regel selber getragen werden.

 

Therapiemöglichkeiten bei einem Hormonungleichgewicht

Abhängig vom Resultat der Speichelprobe sowie der gesundheitlichen Situation beraten wir Sie hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten. Wir arbeiten mit spezialisierten Fachstellen zusammen um Sie bestmöglichst zu betreuen. Für die Therapie stehen pflanzliche und bioidentische Hormone zur Wahl. Abhängig von den Beschwerden begleiten wir Sie zudem mit  unterstützenden Massnahmen wie Beratung zur Ernährung, ausleitende Verfahren oder manuellen Therapien.

 

Craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapie die bereits seit dem 20. Jahrhundert besteht. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass eine Dysfunktion im Körper die Zirkulation der Körperflüssigkeiten und die Nervenleitung behindert. Zentral ist hierbei die Hirnflüssigkeit (Liquor), die rhythmisch zwischen dem Schädel (Cranium) entlang den Gehirn- und Rückenmarksnerven bis zum Kreuzbein (Sacrum) fliesst. Ausgehend von diesen Strukturen wird dieser Rhythmus auf den ganzen Körper übertragen und beeinflusst somit die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Körpers. Bei der craniosacralen Osteopathie wird mit grosser Achtsamkeit durch feine manuelle Impulse eine Eigenregulation des Körpers bewirkt, die Selbstheilung unterstützt. Die craniosacrale Osteopathie kann in jedem Lebensalter angewendet werden.

Die Craniosacrale Therapie eignet sich zur Unterstützung der Gesundheit,  in Situationen mit grosser Belastung, zur Begleitung der Rehabilitation nach einer Krankheit oder Unfall.

Weitere gute Indikationen sind:

  • Schlafprobleme
  • Erschöpfungszustände
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Begleitung in der Schwangerschaft
  • Menstruationsbeschwerden
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten bei Kinder

 

Begleitend ist die Craniosacrale Therapie ebenfalls geeignet bei:

  • Chronischen Schmerzen
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Erkrankung der Stirnhöhlen
  • Tinitus ohne Hörverlust
  • Kieferproblemen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Entwicklungsverzögerung bei Säuglingen und Kleinkinder

 

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie ist eine Therapie zur Behandlung der Bauchorgane (Viszera), deren Faszien, Gefäss- und Nervenstrukturen. Die Organe und das Gewebe im Bauchraum weisen eigene physiologische Bewegungen auf, es gibt verschiedene Gleitflächen zwischen den Organen. Die Bewegungsmodi werden beeinflusst durch die Körperhaltung, Körperbewegungen , die autonome Aktivität des Nervensystems (zum Beispiel Peristaltik, Muskelspannung) und durch die Atmung.  Ein Verlust an Elastizität des Gewebes oder Einschränkungen der Beweglichkeit, können die Spannung der Organhaltebänder (Ligamente) sowie deren Organumhüllungen (Faszien) verändern. Als Folge ist der Blut- und Lymphfluss beeinträchtigt was zu einem Ungleichgewicht in den Organen führen kann.

Bei der Therapie werden nicht nur die Organe abgetastet, sondern der Körper als ganzes, im Speziellen der Bauch-, Brustraum sowie das Becken behandelt. Hierbei wird die Flüssigkeitsversorgung der Körperhöhlen aufrecht erhalten, die Organfunktion optimiert, die Durchblutung, und der Lymphabfluss verbessert. Die Nervenfunktion wird verbessert, die Immunfunktion unterstützt. Die Therapie bewirkt eine Linderung von  Symptomen und Reizzuständen und hilft Stress abzubauen.

Orthomolekulare Medizin

Jeder Mensch hat einen individuellen Bedarf an Mikronährstoffen. Dieser ist abhängig vom Lebensalter, Lebensumstand und der Lebensführung. Entscheidend zur Erhaltung der Gesundheit sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren.

 

Begriffsdefinition:

Ortho –  (aus dem griechischen) bedeutet : recht, richtig, aufrecht

Molekular – (aus dem lateinischen – molecula) bedeutet: betrifft in der Naturwissenschaft die Ebene der Moleküle, Vorgänge die sich auf sehr kleine Teilchen beziehen.

 

Die Versorgung mit Mikronährstoffen ist zum grössten Teil durch eine ausgeglichene Ernährung gewährleistet. Viele Stoffe kann der Körper selber herstellen, Voraussetzung dazu sind jedoch ein gut funktionierender Stoffwechsel, intaktes Resorptionsvermögen von Magen und Darm, sowie einen ungehinderten Transport im Blut.

Eine mangelnde Versorgung führt zu Leistungseinbussungen und begünstigt die Entstehung von Krankheiten. Ebenfalls entscheidend ist sicherzustellen, dass keine toxischen Metalle die Aufnahme von lebenswichtigen Mikronährstoffen behindern. Toxische Metalle können Transportmoleküle im Blut oder Enzyme belegen und somit die Aufnahme erschweren oder die Stoffwechselaktivität hemmen.

 

Mirkonährstoffe zur Prävention oder als Therapie

Besonders bei Erkrankungen sowie bei der regelmässigen Einnahme von Medikamenten gilt es sicherzustellen, dass keine Mängel oder Störungen des Mikronährstoffhaushaltes entstehen. Des Weiteren kann die gleichzeitige Einnahme von Mirkonährstoffen unter einer medikamentösen Therapie positive Effekte bewirken. Oftmals wird dadurch die Wirkung  des Medikaments verbessert sowie mögliche Nebenwirkungen gelindert.

Präventiv werden Mikronährstoffe auch zum Schutz eingesetzt. Zum Beispiel Calcium, Magnesium, Vitamin K und Vitamin D bei einer Osteoporoseneigung, Niacin bei erhöhten Bluttfettwerten oder Folsäure als Prävention vor dem offenen Rücken beim Neugeborenen.

Möglichkeiten der Orthomolekularen Medizin

Die Orthomolekulare Medizin beruht auf Erkenntnissen der Medizin, Biochemie und Ernährungswissenschaft. Sie beinhaltet ein Verständnis über die Beeinflussung von Enzymfunktionen, Stoffwechsel- und Verdauungsfunktion. Diagnostisch können Nähr- und Schadstoffe gemessen werden sowie Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen geprüft werden. Therapeutisch werden die Funktion und Wirkung von Mikronährstoffen situationsgerecht angewendet. Auch ist es möglich dadurch den Körper von schädlichen Stoffen zu entlasten und vor belastenden Substanzen zu schützen.